Die Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten Jahr sehr gewandelt. So arbeiten heute über 17 Millionen Arbeitnehmer in einem Büro also fast jeder zweite Arbeitnehmer. Diesem Sachverhalt ist es auch geschuldet, dass die Arbeitsbedingungen in den Büros genauer unter die Lupe genommen werden. Naiv betrachtet mag man denken, dass das Büro eigentlich einer der angenehmsten Arbeistplätze ist. Schließlich ist die Arbeit auf dem Bau wesentlich härter und erfolgt unter widrigeren Bedingungen. Sicher gibt es schlechtere Arbeitsplätze als das Büro aber immer mehr Menschen, die im Büro arbeiten klagen über gesundheitliche Beschwerden und schlechte Arbeitsbedingungen. An erster Stelle der Krankheiten bei der Arbeit im Büro stehen Probleme mit dem Bewegungsapparat. Aber auch das Raumklima hat entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit.
Wenige Büros verfügen über ausreichende Klimatechnik, um das Büro in den warmen Sommermonaten zu klimatisieren. Gerade in mittelständischen Betrieben wird das häufig zu einem Problem, da hohe Temperaturen am Arbeitsplatz vorherschen und die Investition in Klimatechnik zu teuer scheint. Dabei entwicklet sich die Klimatechnik laufend weiter und die angebotenen Produkte werden nicht nur günstiger, sondern arbeiten auch zuverlässiger und effektiver. Mehrere Studien haben mittlerweile nachgewiesen wie entscheidend sich die richtige Raumtemperatur auf das Arbeitsverhalten der Mitarbeiter auswirkt. Man muss auch kein Statist sein, um zu erkennen das die Motivation in einem Büro mit einer Raumtemperatur von 30 Grad Celsius deutlich niedriger sein dürfte als in einem Büro das moderne Klimatechnik einsetzt und dadurch angenehme Raumtemperaturen auch im Hochsommer bietet.
Die Arbeitgeber sollten sich also überlegen, ob die Investition in Klimatechnik nicht sinnvoll ist. Denn dadurch wird nicht nur die Motivation der Angestellten erhöht, sondern auch der Wert der eigenen Immobilie gesteigert.

